Archiv der Kategorie: Allgemein

Grenzüberschreitende, regionale Zusammenarbeit findet Unterstützung der europäischen Union.

Der Sommer ist tropisch warm gestartet und auch in Sachen Zusammenarbeit fängt die Jahreszeit für einige “People-to-People”-Projekten gut an.  Während des INTERREG-Ausschusses der euregio rhein-maas-nord wurden insgesamt vier Projekte genehmigt.

 

 

Rosen und Züchter der Euregio Das Zentrum der west-europäischen Gartenrosenzucht möchte über unter anderem das Anbieten von Workshops und einen Wissensaustausch ihre Position im Markt verstärken.

 

Euregio Nachhaltigkeitsaward In den drei Kategorien werden anwendbare Innovationen mit dem Award gekürt um den Wissensaustausch zwischen der deutschen und niederländischen Seite der Region zu fördern.

 

 

Euregio Zeitung Eine Zeitung, die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen und Institutionen fördert. 

 

Internationalisierungsscan Der Scan fokussiert sich darauf, Unternehmer in der Grenzregion bei der Erkundung des Marktes jenseits der Grenze zu unterstützen.

 

 

Die komplette und offizielle Pressemitteilung zu diesem Ereignis finden Sie hier.

 

Karriere bei der euregio rhein-maas-nord: neue Stellenangebote!

Die euregio rhein-maas-nord (mit Sitz in Mönchengladbach) sucht zum 01.07. zwei neue Kolleginnen oder Kollegen:

Werden Sie Teil unseres deutsch-niederländischen Teams und gestalten Sie die Europäische Zusammenarbeit hier vor Ort! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 06.06.2019. Klicken Sie bitte auf die Links für weitere Informationen.

 

Autositze aus Altkleidung? INTERREG-Projekt zum Thema Mischfaserrecycling gestartet

Modetrends vergehen immer schneller; Kleidungsstücke werden oft nur einmal getragen und dann entsorgt. Recycling ist schwierig, da textile Abfälle nicht “sortenrein” sind – sie bestehen aus unterschiedlichen Materialien, Farben und Fasern und werden deshalb oft einfach verbrannt.

Das neue INTERREG-Projekt “Recycling the automotive Interior” unter Leitung des Unternehmens imat-uve aus Mönchengladbach will dies nun ändern. In Kooperation mit niederländischen Partnern aus Limburg und Twente und dem Textilmaschinenhersteller Trützschler entwickeln sie ein innovatives Verfahren zum mechanischen Recyclen und Verspinnen von Alttextilien aus Mischfasermaterial, um daraus neue Garne zu produzieren.

Der mechanische Recycling-Prozess ermöglicht eine Wiederverwendung von Mischfasern aus Alttextilien in Form von hochwertigen Garnen (Bild: imat-uve)

Nachhaltige Autositze als Herausforderung 

Als Zielmarkt für die neuen Garne wird in erster Linie die Automobilindustrie angepeilt, da hier die höchsten Anforderungen an Textilien gestellt werden. Die entwickelten Garne sollen aber auch anderen Branchen wie Architektur, Heimtextil und Bekleidung zur Verfügung stehen. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft mit Cradle-to-Cradle (C2C) Prinzipien sorgt das Gemeinschaftsprojekt für eine Reduzierung des CO2-Footprints von Textilien und einer Stärkung der Textilindustrie in der euregio rhein-maas-nord. Die Prozess- und Produktinnovation wird genutzt, um die Textilindustrie in der Grenzregion Deutschland-Niederlande als Innovationsführer im Bereich Mischfaserrecycling und textiler Kreislaufwirtschaft zu etablieren.

Grenzüberschreitende Kompetenzen

Neben imat-uve besteht das Konsortium aus den Partnern C2C ExpoLab, FBBasic, Stichting Texperium sowie Trützschler. Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durch die Europäische Union unterstützt und vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium (MWIDE NRW), dem niederländischen Ministerie van Economische Zaken en Klimaat (EZK) sowie den Provinzen Limburg und Overijssel mitfinanziert.

Bei Fragen zum Projekt oder zur INTERREG-Förderung steht Ihnen das Programmmanagegement INTERREG bei der euregio rhein-maas-nord gerne zur Verfügung!

 

Deutsch-niederländische Zusammenarbeit von Europa unterstützt

Die Mitglieder des INTERREG-Ausschusses der euregio rhein-maas-nord haben am heutigen Tag neun vielversprechende People-to-People-Projekten ihre Unterstützung zugesagt. Die finanzielle Förderung stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und gibt den Projekten die Möglichkeit ihre Initiative in die Praxis umzusetzen.

 

Das „Grenzüberschreitendes Doe-Buch 75 Jahre Freiheit NL-D“ („doe“ heißt „machen“ auf Niederländisch), ein Projekt von 14 deutschen und niederländischen Gemeinden, erzählt Jugendlichen über Rätseln, lokalen Geschichten und Fakten über Freiheit und Demokratie.

 

“Die Zukunft der Vergangenheit”, von Bianca van Dreumel gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein Donsbrüggen organisiert, bringt 50 Chorsänger aus der gesamten euregio rhein-maas-nord für ein Konzert zusammen. Zusätzlich wird das Konzert von einer Gedenkrundfahrt begleitet.

 

Die derzeitige „strategische Partnerschaft“ zwischen der Burggemeinde Brüggen und der Gemeinde Beesel fördert eine noch intensivere Zusammenarbeit, im Bereich der Räte, Kultur, Tourismus und Bildung.

 

Die von der Stiftung Geschichte des Raumes Peel-Maas-Niers initiierte Ausstellung „Karten zwischen Rhein und Maas“ zeigt die jahrhundertelange, gemeinsame Geschichte diesseits und jenseits der Grenze in der Maas-Rhein-Region und ist in unterschiedlichen Orten zu besuchen.

 

IKL Susteren und die Gemeinde Selfkant erzielen über die „Partnerschaft Grenslandroute“, dass Tourismus und Wirtschaft gestärkt werden.

 

Stichting Veldense Volkscultuur und die Stadt Straelen kümmern sich über die Initiative „Bedrohte Tierarten“ um die Flora und Fauna der Region. Der Anbau von Biotopen soll hierzu beitragen.

 

Das Projekt „Unternehmen 2020“ der Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach fokussiert sich mithilfe einer umfangreichen Untersuchung auf die Entwicklung einer grenzübergreifenden, nachhaltigen Unternehmensplattform von Ausbildungsbetrieben in der Grenzregion.

 

Das euregionale Symposium der „Vereniging nazorg adoptie“ aus Venray und der Osteopathie-Praxis Vivi aus Straelen hat als Ziel, Erfahrungen auszutauschen um somit die psychische Begleitung von sowohl den Kindern als auch den Adoptiv- und Ferneltern im Falle einer Adoption besser steuern zu können.

 

Die Stichting Roze Zaterdag Venlo-Krefeld setzt sich für die gesellschaftliche Diversität, Akzeptanz und Toleranz ein. Im Rahmen dieses Zieles ist unter anderem die Organisation eines ‚Roze Zaterdag‘ mit einem Informationsmarkt und einer Regenbogenparade geplant.

 

Die komplette und offizielle Pressemitteilung zu diesem Ereignis finden Sie hier.

Rein in die Werkstatt! Intensive deutsch-niederländische Zusammenarbeit fördert Inklusion von Behinderten

Welche Maßnahmen werden zurzeit in die Praxis umgesetzt, um geistig und körperlich Behinderte an der Gesellschaft teilhaben zu lassen? Mit welchen Kooperationen und Initiativen wird dies gefördert? Wo liegt die Herausforderung für die Zukunft, die Inklusion noch besser zu gestalten?

Diese und andere Fragen wurden am 13. März geklärt, als sich in Roermond der Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Kultur und Sport der euregio rhein-maas-nord für seine erste Sitzung des Jahres getroffen hat. Die Gastgeber der Sitzung, die Firma Westrom aus Roermond und das Heilpädagogische Zentrum Krefeld, vermittelten als enge Partner ein gutes Bild der derzeitigen Lage und welche Mehrwerte für die Inklusion von Behinderten in die Arbeitswelt entstehen.

Beide Unternehmen bieten behinderten Menschen mithilfe unterschiedlicher Partner die Chance auf eine den eigenen Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit. Zudem betonten beide Parteien, dass sie viel Wert auf ein vielfältiges Angebot legen und dabei auch auf gute Begleitung von mehreren Seiten achten, um so eine fließende Eingliederung der Mitarbeiter in ein Unternehmen zu ermöglichen und zu gewährleisten. Ein gutes Beispiel dafür sind die unterschiedlichen Arbeitsbereiche, die von den Partnern angeboten werden. So gibt es beispielsweise eine eigene Druckerei. Und vom kleinsten Ersatzteil eines Bürostuhls bis hin zu einem komplett neuen Fahrrad: Alles kommt aus den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und wurde dort unter Begleitung hergestellt. In ihrer Präsentation hoben die beiden Organisationen auch die teilweise unterschiedlichen Arbeitsweisen und Erfahrungen hervor und illustrierten diese mit Praxisbeispielen.

Partnerschaft über Landesgrenzen hinaus

So zeigt die enge Zusammenarbeit den Mehrwert und die Chancen für sowohl die Organisationen als auch für ihre Mitarbeiter. Als eines der Best Practices wurde die Option vorgestellt, Mitarbeiter bei Bedarf flexibel für einen kürzeren Zeitraum mit den Kollegen jenseits der Grenze zusammenarbeiten zu lassen. Des Weiteren wird bei größeren Anfragen die Produktion über beide Unternehmen verteilt oder – je nach technischen Möglichkeiten, Know-How und Kapazitäten – einem der beiden Unternehmen zugewiesen, um sich so in der Branche konkurrenzfähig positionieren zu können. Beim Produktionsablauf stellte sich einer der Unterschiede heraus: Der Erwerb der Grundstoffe geschieht auf unterschiedlicher Art und Weise. Während bei Westrom der Fokus auf der reinen Herstellung liegt und man die Auftraggeber daher um die Anlieferung der Grundstoffe bittet, verwaltet und bestellt das HPZ diese Grundstoffe hingegen selber und verwendet somit eigene Ressourcen bei der Herstellung.

Die anschließende Führung durch das Unternehmen Westrom illustrierte die alltägliche Umsetzung in die Praxis sehr gut und verstärkte bei den Anwesenden das Bewusstsein für die Inklusionsmöglichkeiten im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Das Interesse der Mitglieder der euregio rhein-maas-nord spiegelte sich in einem regen Gedankenaustausch über die Herausforderungen für die nahe Zukunft und regte alle Beteiligten zum Nachdenken an. Mit dem positivem Feedback aller Anwesenden wurde die Ausschusssitzung erfolgreich abgeschlossen.

Europa in der Region: fünf people-to-people-Projekte genehmigt

Am heutigen Tag haben die Mitglieder des INTERREG-Ausschusses der euregio rhein-maas-nord fünf vielversprechenden People-to-People-Projekten ihre Unterstützung zugesagt. Die finanzielle Förderung stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und gibt den Projekten die Möglichkeit ihre Initiative in die Praxis umzusetzen.

Folgende People-to-people-Projekte wurden bei der Sitzung in Beesel genehmigt:

  • Das Projekt „Unternehmende Helden über die Grenze“ fokussiert sich auf die Ausbildungsvorbereitung von Schülern mit Lernschwierigkeiten und fördert Fertigkeiten für die allgemeine persönliche Entwicklung und ist eine Kooperation zwischen dem Rhein-Maas Berufskolleg  und dem Gilde Opleidingen.
  • „Freiheit über die Grenze hin“ richtet sich auf die geschichtliche Aufklärung von Grundschülern anhand einer von der Stiftung Veldense Volkscultuur entwickelten Methode.
  • Die Stadt Wegberg startet die Initiative für die Weiterentwickelung des Radweges „Mönchengladbach-Wegberg-Roerdalen-Roermond“ und demnach für eine nachhaltige Gesundheitsförderung in der Region.
  • Das Projekt „Gamification in Horticulture“ ergreift die Initiative, um die Möglichkeiten, Interessen und Akzeptanz von innovativen Gamification-Ansätzen für die berufliche Bildung im Gartenbau in der Wirtschaftsregion zu ergründen.
  • Ein weiteres genehmigtes Projekt stellt filmisch die Bräuche, Umwelt, Menschen und gesellschaftlichen Entwicklungen jenseits der Landesgrenze dar: „Schau auf die Nachbarn“ bringt die euregio also näher zu seinen Einwohnern.

Die komplette und offizielle Pressemitteilung zu diesem Ereignis finden Sie hier.

Die Aktivitätenbroschüre 2018 jetzt online!

Das Jahr 2018 kennzeichnete einen Meilenstein. Das 40-jährige Jubiläum der euregio rhein-maas-nord wurde groß gefeiert und betonte die gute und solide grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Nicht nur das war ein Highlight des vergangenen Jahres: viele Austausche zwischen Schüler haben das internationale Bewusstsein gefördert, die ersten grenzüberschreiten Bewerbungsverfahren wurden mittels Workshops und Trainings begleitet und auch wie in den Jahren zuvor wurden People-to-People-Projekte ausarbeitet und erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Der Besuch des deutschen Botschafters aus Den Haag, Herr Dirk Brengelmann, war eine große Ehre und betonte die Wichtigkeit Europas in unserem Alltag. Diese und viele anderen Ereignisse sind in unserer neuen Aktivitätenbroschüre übersichtlich und kompakt zusammengefasst – wir sind stolz auf die Erfolge und Kooperationen, die wir im vergangenen Jahr begleiten durften und zeigen Ihnen gerne die Resultate. Klicken Sie auf den Link und lassen Sie sich durch das Jahr 2018 führen:

 

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Nachhaltige Logistik in der euregio rhein-maas-nord: Erster Elektro-Schwerlastwagen in Düsseldorf präsentiert!

Das INTERREG-Projekt ‘electric Green Last Mile’ (eGLM) lässt die ersten sieben vollständig elektrischen, Null-Emissions-LKW von 44 Tonnen in Europa “vom Stapel laufen“, einschließlich des neuen Standards für das Ultra-Schnellladen bei Schwertransporten. Zusammen mit der Provinz Limburg (NL) und dem Bundesland Nordrhein Westfalen (D) präsentierte das Projektteam heute das Programm, den Truck und die Lade-Infrastruktur im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Düsseldorf. FRAMO enthüllte heute Nachmittag das Vorläufermodell des e-Trucks mit dem INTERREG-Vorsitzenden, Michiel Scheffer und dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Pinkwart.

Dr. Michiel Scheffer, Vorsitzender des Begleitausschusses von INTERREG Deutschland-Nederland und Deputierter der Provinz Gelderland sagte: “INTERREG arbeitet daran, die offenen Grenzen durch niederländisch-deutsche Innovationen zu fördern. Mit dem eGLM-Projekt bieten wir eine intelligente und saubere Lösung für den Frachtverkehr der Zukunft. Gut für die Wirtschaft, gut für die Umwelt.”

Professor Dr. Pinkwart, Minister des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW: “Wir wollen in Nordrhein-Westfalen bei der Elektromobilität Pionierarbeit leisten. Deshalb setzt diese Landesregierung seit Amtsantritt einen Schwerpunkt auf dieses Thema. Der Standort mit seiner optimalen Verkehrsanbindung in die Niederlande, nach Belgien und nach Frankreich sowie seiner Kompetenz im Bereich der Logistik schafft das ideale Umfeld, die Zukunft der Mobilität im Herzen Europas aktiv mitzugestalten. Das eGLM-Projekt ist ein Beispiel für hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit, das die Grenzregion im Standortwettbewerb stärken kann.”

Heavy duty trucks
Das Europäische INTERREG-Projekt ‘electric Green Last Mile’ (eGLM) zielt auf den Schwerlastbetrieb ab, womit Kurzstrecken von maximal 150 km in der europäischen Logistikregion Venlo/Niederrhein gemeint sind. Sauberer, ruhiger und umweltfreundlicher Transport in Echtzeit-Situationen. Während des gesamten Projektes sollen die elektrischen Trucks und die Ladeinfrastruktur getestet und überwacht werden. Dies bezieht sich auf Technik, aber auch auf den Einsatz. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Hogeschool Fontys und der FH Aachen. Die Ergebnisse werden geteilt, um so zur Beschleunigung der Nachhaltigkeit in der Transportbranche beizutragen. Im Laufe des Jahres 2019 werden die e-Trucks geliefert und in Betrieb genommen.

Projektpartner
Die Transportunternehmen sichern sich durch die Teilnahme am eGLM einen Vorsprung bei den Tests und Einsätzen elektrischer LKW und der neuen Logistikmodelle für einen besseren Auslastungsgrad. Damit werden die Total Cost of Ownership (TCO = Gesamtbetriebskosten) gesenkt und Nutzbarkeit erhöht. Die eGLM-Projektpartner sind aktiv in der Region Venlo-Niederrhein: Samskip, Meulenberg, CTV, Köppen, Große Vehne, Smurfit Kappa, BCTN, LIOF, Fier Automotive & Mobility.

Das eGLM-Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und von der Europäischen Union, Provinz Limburg und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert. Das regionale Programmmanagement bei der euregio rhein-maas-nord begleitet das Projekt in der Durchführung.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Programmmanagement oder über die Projektwebseite www.eglm.eu