Der INTERREG-Ausschuss hat fünf neue Projekte genehmigt.

Zunächst wurde das Projekt „Grenzgeschichten 2“ genehmigt, welches von den Gemeinden Beesel, Roermond und Brüggen initiiert wurde. Ziel des Projekts ist die Geschichte der Grenzregion in den Jahren 1944-1945 durch grenzüberschreitende Fahrrad- und Wanderwege zu erzählen und durch die Einrichtung von Hinweisschildern auf historische Begebenheiten auf beiden Seiten der Grenze hinzuweisen.

Danach konnte auch das Projekt „Erinnerung an das Ende des 1. Weltkriegs“ der Gemeinde Echt-Susteren und Selfkant die Zustimmung der Mitglieder gewinnen. In diesem Projekt wird der Entwaffnung der deutschen Soldaten auf deren Rückzug von der Westfront über die Niederlande nach Deutschland im Jahr 1918 gedacht.

Ebenfalls mit einer Zusage im Gepäck konnten die Verantwortlichen des DES Swalmen und TURA Brüggen nach Hause gehen. Diese Fussballvereine werden sowohl administrativ als auch sportlich zusammenarbeiten. Neben dem gemeinsamen Fussballspielen werden kleine Sprachkurse für die Nachbarsprache gegeben, findet ein Austausch von Trainern und Schiedsrichtern statt und werden verschiedene gemeinsame Aktivitäten organisiert. Auch außerhalb der Fussballvereine werden Swalmen und Brüggen näher zusammenwachsen.

Zum Schluss konnte auch das Projekt „Emotionen verbinden“ des Theaters in Brüggen und der Gemeinde Beesel überzeugen. Jugendliche aus beiden Ländern werden zusammen Szenen aus Theaterstücken der Weltliteratur in verschiedenen Workshops erarbeiten und zweisprachig in zwei großen Aufführungen präsentieren. Zentral stehen wird hierbei auch die Frage ob Emotionen trotz Sprachbarrieren grenzüberschreitend gleich sind.

Ein weiteres Projekt wurde im Rahmen dieser INTERREG-Sitzung genehmigt und wird zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt.