Impuls für das deutsch-niederländische Agrobusiness



In unserem Arbeitsgebiet befindet sich eine der wichtigsten europäischen Agrobusiness-Regionen. Sowohl in Deutschland als auch den Niederlanden haben sich Cluster gebildet, in denen sich Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungeinrichtungen zusammenfinden und einander verstärken. Jetzt haben sich Agrobusiness Niederrhein e.V., der Brightlands Campus Greenport Venlo und die Gemeinde Venray im Projekt „Wachstum und Entfaltung zur grenzüberschreitenden Agropole“ zusammengefunden.

Obwohl umfangreiches Wissen und Erfahrungen vorhanden sind, werden diese häufig nicht grenzüberschreitend miteinander geteilt. Und genau das ist der Grund für diese Initiative: In einigen Jahren soll die Region als europäische „Agropole“-Region bekannt sein. Die Ambitionen des neuen INTERREG-Projektes liegen in der Reduzierung von Grenzbarrieren für Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen in Limburg und am Niederrhein. Denn mögliche Synergieeffekte im Rahmen von grenzüberschreitender Zusammenarbeit werden momentan noch nicht genutzt. Die Umsetzung eines nachhaltigen binationalen Netzwerks ist daher eines der Ziele des Projekts.

Martijn Spaargaren, stellvertretender Geschäftsführer der euregio rhein-maas-nord: „Darüber hinaus gibt es im Projekt auch Raum für andere euregionale Aktivitäten. Kleine und mittelständische Unternehmen haben beispielsweise die Möglichkeit, selbst im Nachbarland aktiv zu werden. Interessenten informieren wir gerne über die Fördermöglichkeiten.” Das Projekt „Wachstum und Entfaltung zur grenzüberschreitenden Agropole” wird unter anderem vom europäischen INTERREG V A-Programm Deutschland-Nederland, dem MWIDE Nordrhein-Westfalen und der Provinz Limburg finanziert.