Erster Arbeitsbesuch von Gouverneur Roemer in der euregio rmn

Gouverneur Emile Roemer möchte in einem Film der Provinz Limburg „Limburg ohne Grenzen” zeigen. Diesen Wunsch äußerte er bei seinem ersten Arbeitsbesuch in der euregio rhein-maas-nord. Er wurde über Städtepartnerschaften, Bildungsprojekte, den GrenzInfoPunkt, die Zukunft von Interreg sowie Sicherheits- und Naturbrandmanagement informiert. Auch sein Steckenpferd, die Arbeitsmigranten, kam zur Sprache. „Ich würde mir wünschen, dass Arbeitsmigranten vom ersten Tag an mit Namen, Adresse und Sozialversicherungsnummer in das Basisregister Personen aufgenommen werden, damit auch Kurzaufenthalter erfasst werden. Aber auch die Trennung zwischen Arbeitsvertrag und Mietvertrag muss kommen, damit Arbeitsmigranten nicht obdachlos werden, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren”, so Roemer. Außerdem würde er es begrüßen, wenn Gemeinden Unternehmen, die ihre Angelegenheiten nicht in Ordnung haben, die Ansiedlung verweigern würden. Darüber hinaus sieht er technischen Innovationen einen Vorteil gegenüber immer mehr Arbeitsmigranten. „Aber Arbeitgeber müssen dann auch in diese investieren, anstatt Menschen aus Osteuropa einzustellen“, so der Gouverneur.

Die Euregio stellte ihren Interreg-Projektvorschlag für ein künftiges Projekt für Arbeitsmigranten vor. Wenn das Projekt genehmigt wird, möchte die CDK Limburg, auch aufgrund seiner früheren Rolle in der Roemer-Kommission (Arbeitsmigranten, Red.), gerne die Vorreiter Rolle übernehmen. Zur Zukunft von Interreg sagte er, dass es wichtig sei, Brüssel und Den Haag jetzt klar zu machen, dass dies für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von großer Bedeutung sei.