Auch die Interreg-Projektidee ‚CareRobotics‘ wurde dem Interreg-Ausschuss zur Beratung vorgestellt. Der Bürgermeister von Brüggen, Marcel Johnen (Foto), streichelte den Roboterhund ‚Dexter‘, der künftig in der Altenpflege unterstützen könnte, indem er beispielsweise Gegenstände holt oder bringt.
Street Culture Moves – REEXZ
Mit dem grenzüberschreitenden Projekt Street Culture Moves – REEXZ werden Jugendliche aus Venlo und Mönchengladbach miteinander vernetzt. Durch urbane Sportarten wie Freerunning, Skateboarding und Breaking entsteht eine aktive deutsch-niederländische Gemeinschaft von rund 120 Jugendlichen. Über die digitale Plattform REEXZ teilen die Teilnehmenden Videos, nehmen an gemeinsamen Challenges teil und treffen sich bei Veranstaltungen in beiden Ländern. Auch Trainer und Community-Manager arbeiten eng zusammen, um Wissen auszutauschen und neue Formen der grenzüberschreitenden Jugendarbeit zu entwickeln. Das Projekt zeigt, wie Sport, Begegnung und digitale Innovation junge Menschen über Grenzen hinweg verbinden können.
Begegnungen zwischen Velden und Straelen
Das Projekt Begegnungen zwischen Velden und Straelen bringt Bürgerinnen und Bürger beider Grenzgemeinden durch gemeinsame Kultur und Geschichte zusammen. Höhepunkt ist ein historischer Umzug in traditioneller Bauernkleidung von Straelen nach Velden, der an die engen Beziehungen vor dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Ergänzt wird dies durch Treffen von Karnevalsvereinen, Heimatvereinen und weiteren Interessierten beider Orte. Zudem werden kurze Videos über die gemeinsame Geschichte produziert. Ziel ist es insbesondere, junge Menschen für die besondere Verbundenheit der Nachbarorte zu begeistern und die grenzüberschreitenden Beziehungen langfristig zu stärken.
Berühmte Serenaden von Tschaikowsky & Dvořák
Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg: Das Projekt Berühmte Serenaden von Tschaikowsky & Dvořák vereint das Chamber Orchestra of Limburg und die Musikschule Krefeld. Junge Musikerinnen und Musiker aus Deutschland und den Niederlanden proben gemeinsam, sammeln wertvolle Bühnenerfahrungen und treten bei Konzerten in Venlo und Krefeld auf. Neben einem großen Konzert im Maaspoort Venlo ist auch ein gemeinsamer Auftritt im VieCuri-Krankenhaus geplant. In Krefeld soll auch ein Konzert geplant werden. Das Projekt verbindet musikalische Nachwuchsförderung, kulturellen Austausch und gesellschaftliches Engagement und schafft die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit in der Grenzregion.
Am 22. September fand im Kreis Viersen (Kreishaus) der zweite Netzwerktag der euregio rhein-maas-nord für Fördermittelmanager*innen (subsidie-adviseurs) aus Deutschland und den Niederlanden statt. Angesichts der zunehmend begrenzten finanziellen Spielräume von Kommunen und Kreise werden Förderprogramme immer wichtiger.
Besonders wertvoll waren die Praxisberichte der Referent*innen:
✅Fördermöglichkeiten im Bereich Digitalisierung beim Kreis Viersen: Wibke Clemens
✅ Künstliche Intelligenz bei der Fördermittelsuche in der Gemeinde Schwalmtal: Marion Rath
✅ Zentrale Koordinierung von Förderanträgen in der Gemeinde Venlo: Marvin Chirino
✅ Erfahrungen aus Interreg-Projekten im Agrarsektor der Gemeinde Venray: Marcel Claus
✅Die aktuellen Fördermöglichkeiten des Interreg Deutschland-Nederland-VI-Programms sowie erste Anregungen für die Entwicklung des künftigen Interreg-VII-Programms: Martijn Spaargaren
Ein herzliches Dankeschön an alle Referent*innen und Teilnehmenden für die offenen Diskussionen, die inspirierenden Einblicke und die zahlreichen Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit in unserer Grenzregion. Danke an Britta Herbort für die Organisation und Michiel Savelsbergh für die DE-NL Übersetzung.
Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Ruth Harte, Leiterin des Europabüros des Rhein-Kreis Neuss. Die euregio rhein-maas-nord dankt ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement für die europäische und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und wünscht ihr für den Ruhestand alles Gute.
Mitte September fiel der Startschuss für die Projekte GAHA (Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten) und Trinational Education in Agrifood. Bei beiden Projekten, die bis Mitte 2029 laufen, ist die euregio Leadpartner. Im Euregio-Haus wurden die Projektpartner empfangen und die Interreg-Projektschilder aufgehängt (Foto). Meena van Scharrel, Daniela Bader und Alice vom Dorp bilden das Trio, das die Projekte begleiten wird.
Beim ersten Projekt, GAHA, geht es um die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Ansatzes zur Hilfe von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten in der Region Nord- und Mittellimburg sowie im angrenzenden deutschen Gebiet.
Im zweiten Projekt steht die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland im Mittelpunkt. Durch Investitionen in die Talentförderung soll ein stärkerer und innovativerer Agrifood-Sektor entstehen, damit sich Studierende aus der euregio künftig für eine Beschäftigung in dieser Branche entscheiden.
Am 8. Juli fand in der Provinz Limburg das Kick-off-Treffen des neuen Interreg-Projekts „Trinational Education in Agrifood“ statt. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Organisationen aus den Niederlanden, Deutschland und Belgien. Ziel ist es, mehr Studierende für eine grenzüberschreitende Ausbildung und Karriere im Agrifood-Sektor zu begeistern.
Die Limburger Regionalministerin Elianne Demollin-Schneiders betonte:
„Indem wir Studierenden bereits während ihrer Ausbildung die Chancen in der Grenzregion näherbringen, erweitern wir nicht nur ihre internationale Erfahrung, sondern stärken zugleich die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte für den Agrifood-Sektor in der Euregio.“
Als Leadpartnerin freut sich die euregio rhein-maas-nord auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern in den kommenden Jahren.
Projektpartner: Hochschule Niederrhein, UHasselt, Maastricht University, HAS green academy
Interreg Deutschland-Nederland
Während der letzten Verbandsversammlung am 24. Juni wurde nach Beratung mit dem Vorstand einstimmig beschlossen, künftig sogenannte Stakeholder-Veranstaltungen einzuführen. Ziel dieser neuen Veranstaltungsreihe ist es, zu aktuellen Themen eine breite Zielgruppe aus der Euregio anzusprechen, darunter Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Beigeordnete, Fach- und Verwaltungsmitarbeitende sowie Expertinnen und Experten.
Die Planung sowie die Themen für das Jahr 2027 befinden sich derzeit in Vorbereitung. Vorgesehen sind unter anderem Themen wie Bevölkerungsschutz (Resilienz), Fachkräftesicherung und Arbeitsmarkt, Innovation und Bildung sowie Energie.
Die für 2026 geplanten Ausschusssitzungen – mit Ausnahme des Interreg-Ausschusses – entfallen, damit wir uns auf dieses neue Veranstaltungsformat konzentrieren können. Darüber hinaus wird die Euregio die neu gewählten Beigeordneten in den Niederlanden persönlich kennenlernen. In den kommenden Monaten werden wir sie besuchen und über die Euregio sowie die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Programms Interreg Deutschland–Nederland informieren.
Für dieses Jahr stehen noch verschiedene Veranstaltungen und Termine auf dem Programm:
- 2. September – Arbeitsgruppe Grenzlandagenda Energie
- 17. September – Vorstandssitzung
- 22. September – Fördermittelmanagertag
- 30. September – Interreg- Ausschuss
- 1. Oktober – Arbeitsgruppe Grenzlandagenda Energie
- 5. November – Kennenlernveranstaltung für (neu gewählte) NL Beigeordnete (wethouders) mit Beigeordnete / Fachbereichsleiter / Amtsleiter
- 6. November – Seminar „DE-NL Regierungs- und Verwaltungsstrukturen“ mit Dr. Ute Schurings
- 2. November – Arbeitsgruppe Grenzlandagenda Energie
- 18. November – Vorstandssitzung
- 2. Dezember – Grenzlandkonferenz (Bocholt, Deutschland)
- 16. Dezember – Verbandsversammlung
Setzt Ihr Projekt sich besonders für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen ein? Und könnte es als Vorbild für die gesamte Grenzregion dienen? Dann bewerben Sie sich für den Grenzlandpreis 2026!
Nordrhein-Westfalen und die Niederlande arbeiten stets intensiv und grenzüberschreitend zusammen. Auf verschiedensten Ebenen kooperieren Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden miteinander und widmen sich Themen von grenzüberschreitender Bedeutung. Dabei verdienen Projekte, welche die beiden Länder innovativ miteinander verbinden, besondere Aufmerksamkeit. Um ein solches Projekt zu würdigen, wird am 2. Dezember 2026 während der Grenzlandkonferenz in Bocholt zum siebten Mal der gemeinsame Grenzlandpreis verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich auf besondere Weise für das grenzüberschreitende Miteinander engagieren, indem sie sich für das Zusammenrücken der niederländischen und nordrhein-westfälischen Gesellschaften einsetzen und das Überbrücken von Grenzhindernissen aktiv angehen. Die Bewerbungen werden von einer fachkundigen Jury beurteilt, deren Mitglieder sich auch selbst aktiv für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein Westfalen engagieren. Die drei Finalisten werden vier Wochen vor der Grenzlandkonferenz informiert und erhalten die Chance sich auf der Grenzlandkonferenz mit einem eigenen Video zu präsentieren. Die Videos der Finalisten werden durch die Organisatoren der Grenzlandkonferenz finanziert und können anschließend für die Online-Auftritte der Projekte genutzt werden. Das Siegerprojekt wird zudem während der Grenzlandkonferenz bekannt gegeben und erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.
„Die Herausforderungen der Euregios stehen modellhaft für die Europäische Union.“ Die Euregios im deutsch-niederländischen Grenzraum haben sich am 19. Juni mit dem deutschen Botschafter in den Niederlanden, Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, zu einem Arbeitsgespräch in Den Haag getroffen. Die fünf Euregios haben aktuelle Themen angesprochen, für die sie sowohl auf niederländischer als auch auf deutscher Seite Aufmerksamkeit fordern:
1. Klare und faire Regelungen bei Steuern und Sozialleistungen ein, um grenzüberschreitendes Arbeiten (vor allem Homeoffice) sowie den Bezug von Leistungen wie Elterngeld zu erleichtern.
2. Die Anerkennung von Qualifikationen und stärken Initiativen wie das MOVE-Zertifikat, um die Mobilität von Fachkräften über Grenzen hinweg zu verbessern.
3. Eine intensivere Zusammenarbeit von Polizei und Justiz, um grenzüberschreitende Kriminalität wirksam zu bekämpfen und die Sicherheit zu erhöhen.
4. Dass Rettungsdienste ohne Verzögerung grenzüberschreitend eingesetzt werden können, damit im Notfall stets die schnellstmögliche Hilfe gewährleistet ist.
5. Verhältnismäßige Grenzkontrollen, die Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig die Freizügigkeit in der Grenzregion bewahren.
Botschafter Meyer-Landrut: „Die deutsch-niederländische Grenzregionen sind gemeinsame Lebensräumte für Menschen beider Länder. Die Herausforderungen der Euregios sind sinnbildlich für alle EU-Binnengrenzen. Lösungen für die Probleme in den Euregios stehen modellhaft für die Europäische Union.“
Generaldirektor Arne van Hout vom Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm: „Wir sprachen ausführlich über Themen, die für die Einwohner unserer Grenzregionen dringende Herausforderungen darstellen. Wir werden gemeinsam erörtern, wo die konkreten nächsten Schritte liegen.“
Anfang dieses Jahres fanden bereits Gespräche mit der niederländischen Botschafterin in Berlin Hester Somsen, zusammen mit Dr. Nikoklaus Meyer-Landrut, der deutsch-niederländischen Parlamentariergruppe im Bundestag sowie mit dem Bundesministerium des Innern statt.
Der programmbegleitende Lenkungsausschuss von Interreg VI A Deutschland-Nederland hat fünf neue Projekte in der euregio rhein-maas-nord mit einem Gesamtvolumen von 14,3 Millionen Euro genehmigt. Die Projekte befassen sich mit Innovationen in den Bereichen Agrifood, nachhaltige Ernährung, Kultur, Arbeitsmarkt sowie intelligente Landwirtschaft.
Grenzüberschreitende Ausbildung im Agrar- und Ernährungsbereich
Das Projekt Trinational Education in Agrifood stärkt die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien. Studierende sollen motiviert werden, grenzüberschreitend Erfahrungen zu sammeln. Ziel ist es, Fachkräfte in der Region zu halten und den Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken.
Nachhaltige Eiweißprodukte
Mit SENSUPPLANTPRO entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam schmackhafte und nährstoffreiche pflanzliche Eiweißprodukte. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Proteinwende und zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem in Europa.
Kulturelle Zusammenarbeit und Talententwicklung
Das Projekt Resonanz bringt junge Kreative aus Limburg und Nordrhein-Westfalen zusammen. Durch die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen – von Oper bis Urban Culture – entstehen neue künstlerische Formate. Gleichzeitig werden Talente gefördert und die kulturelle Vernetzung in der Grenzregion gestärkt.
Bekämpfung der Ausbeutung von Arbeitsmigranten
GAHA konzentriert sich auf die Bekämpfung der Ausbeutung von EU-Arbeitsmigranten. Niederländische und deutsche Partner intensivieren die Zusammenarbeit, stärken die Unterstützung für Betroffene und verbessern die Durchsetzung von Vorschriften. Ziel ist ein fairer und sicherer Arbeitsmarkt.
Innovation in der Präzisionslandwirtschaft
Das Projekt LEAF entwickelt eine innovative Sensorplattform zur Echtzeitmessung der Pflanzengesundheit. Die Technologie ermöglicht einen effizienteren Einsatz von Wasser und Nährstoffen und unterstützt eine nachhaltige Landwirtschaft.
Finanzierung
Mit einem Gesamtvolumen von rund 14,3 Millionen Euro unterstreichen die fünf Projekte die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Fast 7 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg-Programms. Die übrigen Mittel kommen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, dem Ministerium für Wirtschaft und Klima, acht niederländischen Provinzen sowie von den Projektpartnern selbst.
Der Interreg-Ausschuss der euregio rhein-maas-nord hat am 15. April fünf neue Projekte genehmigt. Der VVV Venlo, der 2012 den Frauenfußball eingestellt hatte, erhält ebenfalls EU-Fördermittel mit der Auflage, im Projekt „Talent ohne Grenzen“ ausdrücklich auch Frauen einzubeziehen.
Das Projekt stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der euregio rhein‑maas‑nord durch Fußball. Durch die Kooperation von VVV‑Venlo und mehreren deutschen Amateurvereinen erhalten deutsche Nachwuchsspieler Trainings-, Spiel- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Jugendakademie von VVV‑Venlo. Darünerhinaus erhalten die Trainer der Amateurvereine Input von den Trainern des VVV Venlo. Neben der sportlichen Förderung stehen kultureller Austausch, sprachliche Bildung und nachhaltige Vernetzung zwischen Spielern, Trainern, Vereinen und Familien im Mittelpunkt. Antragsteller: VVV-Venlo.
Das Projekt „Inklusion leben“ befasst sich mit dem Vergleich und dem Transfer inklusiver Strategien in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie im ersten Arbeitsmarkt in Deutschland und den Niederlanden innerhalb der euregio rhein-maas-nord. Trotz gemeinsamer europäischer Leitlinien bestehen Unterschiede in Förderinstrumenten, Strukturen und Umsetzungsansätzen, etwa beim deutschen Budget für Ausbildung. Ziel des Projekts ist es, erfolgreiche Praxisansätze zu identifizieren, weiterzuentwickeln und grenzüberschreitend nutzbar zu machen. Antragsteller: hoch3 gUG, Jüchen.
Venlo wurde 2024 im Rahmen des TEN‑T als städtischer Knotenpunkt ausgewiesen und muss bis 2027 einen Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) für das grenzüberschreitende Daily Urban System entwickeln. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit den Städten Nettetal, Straelen und Krefeld notwendig. Im Rahmen dieses Interreg‑Projekts sollen drei Arbeitssitzungen den Austausch zu Mobilitätsplänen, die gemeinsame Analyse von Herausforderungen sowie die Entwicklung nachhaltiger, grenzüberschreitender Maßnahmen fördern für nachhaltige Mobilität, ÖPNV und Radverkehr. Antragsteller: Gemeinde Venlo.
Das Projekt Scratch Orchestra vereint Amateurmusiker, junge Talente und professionelle Orchestermusiker aus Deutschland und den Niederlanden in einem großen sinfonischen Projekt-Ensemble. In einem intensiven Proben- und Coachingprozess arbeiten 80–100 Teilnehmende gemeinsam auf zwei Abschlusskonzerte in Roermond und Mönchengladbach hin. Professionelle Musiker übernehmen dabei auch eine pädagogische Rolle und fördern künstlerischen Austausch, Talententwicklung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Antragsteller: Heritage Sinfonietta, Roermond.
Der Grenzland Cup ist ein grenzüberschreitendes Skateboard‑Circuit, der Skate‑Communities in Nord‑Mittel‑Limburg und am Niederrhein vernetzt. Über mehrere Monate finden offene Wettbewerbe und Events an verschiedenen Standorten in den Niederlanden und Deutschland statt, die gemeinsam eine Serienwertung bilden. Neben sportlichem Wettbewerb liegt der Fokus in diesem Jahr besonders auf Nachwuchsförderung, Workshops und Community‑Aktivitäten für Anfänger („Rookies“) und nicht gesponserte Amateurfahrer. Ziel ist es, junge Skater aus der Region zu motivieren, zu begleiten und Skateboarding als Bildungs‑, Begegnungs‑ und Freizeitangebot grenzüberschreitend zu stärken. Antragsteller: Platfrom Street Culture Venlo.
In diesem Jahr feiern wir einen besonderen Meilenstein: 35 Jahre Interreg Deutschland-Nederland. Dies zeigt sich am Jubiläumslogo. Interreg wurde Anfang der 90er Jahre von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Es ist eines der zentralen Instrumente zur Umsetzung der europäischen Kohäsionspolitik, insbesondere der Regionalpolitik, deren Ziel es ist, die Entwicklungsunterschiede zwischen den europäischen Regionen zu verringern und den wirtschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch kleine und große Projekte in der euregio rhein-maas-nord. Das Interreg-Programm wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.